Das Ortsbild von Buttisholz nach dem Wiederaufbau von 1861 ist geprägt durch grosszügige öffentliche Räume entlang der Hauptverbindungsachsen mit repräsentativ gestalteten Bauten in der ersten Schicht der Bebauung. Zwischen den Bauten führen Wege zu den dahinter liegenden Hofräumen mit Scheunen und Wirtschaftsbauten, und entlang den alten Parzellengrenzen ins umliegende Land
Das Projekt bildet mit drei grossen Wohnbauten einen Hofraum in der Dimension der ehemals miteinander verbundenen Hofbereiche hinter den Bauten am Dorfbach. Ein remisenartiges Gebäude zwischen den Hauptbauten gliedert den übergreifenden Aussenraum in räumlich und funktional unterschiedene Abschnitte
Mit drei flach gedeckten Vorbauten nimmt der Baukörper an der St. Ottilienstrasse die strenge Reihung der bestehenden Bauten auf. Über die baumbestandenen Zwischenhöfe erreicht man den Innenhof. Die Höfe sind auf die Strasse bezogen und dienen auch als Aussenraum der anliegenden ebenerdigen Atelierwohnungen
Der westliche Baukörper ist an den entlang der Parzellengrenze verlaufenden Erschliessungsweg gedreht. Damit orientiert er sich am bestehenden radialen Parzellen- und Wegsystem und vermittelt in Ausrichtung und Grösse zu den neueren Wohnbauten, welche die nördlich anschliessenden Langparzellen besetzen
Blick Richtung Süden in den Innenhof
Blick Richtung Süden in den Innenhof
Blick auf das den Hof nördlich fassende Solitär
Blick auf das den Hof nördlich fassende Solitär